
Dale, Thailand 1998
© 2004 Andreas H. Bitesnich

Shy, Wien 1997
© 2004 Andreas H. Bitesnich

Anthony & Sina, Wien 1995
© 2004 Andreas H. Bitesnich

Ingrid, Wien 2000
© 2004 Andreas H. Bitesnich
Kambodscha 1999
© 2004 Andreas H. Bitesnich
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ANDREAS H. BITESNICH
PHOTOGRAPHY
12. Februar – 9. Mai 2004, täglich 10.00 – 19.00
Uhr
Das KunstHausWien freut sich, erstmals in Österreich
eine Werkschau mit 120 Exponaten des
Wiener Fotografen Andreas H. Bitesnich
aus den vier Themenbereichen seiner bisher erschienen Bücher
„Nudes“, „Woman“, „Travel“ und
„On Form“ zu präsentieren.
Sowohl bei seinen berühmten Aktfotografien, die eine kühle,
distanzierte Erotik verströmen, als auch bei seinen
Reiseimpressionen oder Arbeiten für Werbung und Mode
geht es ihm immer um Perfektion im Spiel von Licht und Schatten,
um das bestmögliche Bild. Die Fotografie ist für ihn ein
Universum –
und er ein Entdecker aller Möglichkeiten.
"Der Wiener Fotokünstler Andreas H. Bitesnich gilt als
einer
der besten Aktfotografen der Welt."
(Amica, Deutschland)
"Andreas Bitesnich‘s experiments with the nude are sex-drenched,
dynamic and shapely."
(Black & White Magazine, Australien)
"Andreas Bitesnich gilt heute als einer der international
herausragendsten Fotografen."
(Photographie, Deutschland)
"Andreas Bitesnich‘s nudes are almost too hot to handle."
(Blue Magazine, Australien)
"Der Österreicher Andreas Bitesnich gehört zu den
besten Erotik-Fotografen
der Welt. Seine Aktbilder sind meisterhaft inszeniert –
mit Liebe zum Detail und voller Spannung."
(Max, Deutschland)
"Eine unglaubliche Karriere hat der begnadete Autodidakt schon
jetzt hinter sich, im Olymp der Photographen angekommen, sitzt er
auf einer Ehrfurcht gebietenden Wolke, doch ausruhen wird er sich
dort nicht. Er wird zu den wenigen Großen
der Zunft gehören – da bin ich mir sicher."
(Tom Jacobi, Stern, Deutschland)
Andreas H. Bitesnich wurde 1964 in Wien geboren und machte nach der
Hauptschule eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Er heiratete mit
22 Jahren, bekam einen Sohn. Beim Militärdienst schießt
er Passbilder für die Ausweise und darf sogar den Papst auf dem
Militärflugplatz Klosterneuburg fotografieren. Feuer für
die Fotografie fing er, als ihm ein Bekannter, ein Mode-Foto-Assistent
in Mailand, seine Mappe mit Schwarzweiß-Aufnahmen zeigt. Am
nächsten Tag kauft er eine Nikon F 3, fotografiert ab da alles,
was ihm vor die Linse kommt, funktioniert das häusliche Badezimmer
zum Fotolabor um, kauft teure Fotobücher und lernt daraus. Zwei
Jahre führt er ein Doppelleben, verkauft tagsüber Elektrogeräte,
widmet sich nachts der Fotografie. 1989 fällt die Entscheidung,
seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Er beginnt in einem Still-Life-Studio,
besorgt sich eine 6 x 7 Mamiya, die er erst drei Wochen später
nach erledigtem Auftrag bezahlt. Schritt für Schritt, ohne Kredite,
baut er sein Equipment auf. Heute gilt Andreas H. Bitesnich als einer
der herausragendsten Fotografen. Vor allem auf dem Gebiet der Erotik
gehört er zu den besten der Welt.
Andreas H. Bitesnich dachte früher, dass in der Aktfotografie
annähernd alles erreicht sei. "Dennoch glaube ich, dass
es immer eine neue Art gibt, den menschlichen Körper zu betrachten,
etwas Einzigartiges, dass Du für dich selbst finden kannst.",
sagt der 39-jährige Österreicher. "Ich bin immer wieder
überrascht, dass ich es zum Schluss doch finde."
Die Aktstudien von Bitesnich reduzieren die Form des menschlichen
Körpers auf bloße Gestalt, die Grenzen zwischen dem ästhetischen
Subjekt und dem sexuell begehrenswerten Wesen verwischend. Leidenschaft
für Skulptur und klassische Formgebung könnte dafür
eine naheliegende Erklärung sein, aber Bitesnich betont, dass
sein Schaffensprozess viel organischer ist und weniger von der Kunstgeschichte
inspiriert. "Das Merkwürdige ist, dass ich mich nicht wirklich
mit Skulpturen beschäftige, also kommt alles, was ich tue, aus
dem Bauch. Ich plane es nicht. Ich arbeite mit dem Modell und sehe,
was dabei entsteht..."
Der nahezu perfekte Körperbau seiner Modelle wird verdreht und
verworfen für eine bildhauerische Abstraktion, und häufig
ist es nur Bitesnichs Handhabung von Licht und Schatten auf der Haut,
mit der er sinnliche und erotische Texturen beleuchtet, die uns daran
erinnern, dass diese in einen Rahmen gezwungenen Formen menschlich
sind. „Alles ist sehr grafisch und hat viel mit Raum zu tun.
Es geht um die Balance innerhalb eines Raumes, den der Rahmen zur
Verfügung stellt.“
"Am Anfang ging es immer nur um die Körperhaltung und um
grafische Elemente, aber in den letzten drei Jahren habe ich meist
Farbfotografien gemacht, und die Arbeit hat sich dadurch verändert:
Das Licht wurde etwas differenzierter eingesetzt und die Körperhaltungen
wurden zufälliger und natürlicher." Sein Markenzeichen,
die Aktstudien, durchlaufen eine stille Evolution, und Bitesnich ist
fasziniert von den subtilen Möglichkeiten der Farbfotografie.
"Ich weiß nicht, weshalb ich Farbe so lange gemieden habe.
Ich begann mit Schwarzweiß und hatte die Kontrolle über
die Entwicklung und Weiterverarbeitung – 10 Jahre lang stellte
ich selbst Handabzüge her. Aber ich suchte einen Schritt in eine
neue Richtung, und da öffnete sich das Tor der Farbfotografie.
Es war wie ein Schwall frische Luft. Gelegentlich gehe ich zurück
zur Schwarzweißfotografie und ich liebe sie noch immer. Aber
das Gefühl für die Farbfotografie bestimmt jetzt meine bildliche
Vorstellungskraft. Es gleicht einem Musiker, der ein neues Instrument
findet."
Die im Verlag teNeues erschienenen Bücher "Nudes",
"Woman", "Travel" und "On Form" werden
im KunstHausWien MuseumShop erhältlich sein.
Informationen über Andreas H. Bitesnich finden Sie auch unter
www.bitesnich.com
und www.kunsthauswien.com.
Pressekonferenz: Mittwoch, 11. Februar 2004 – 10.30 Uhr
Vernissage: Mittwoch, 11. Februar 2004 – 19.00 Uhr
Für weiteres Informations- und Photomaterial kontaktieren Sie
bitte:
Sabine Schmeller, Verena Schrom
KunstHausWien Pressestelle: Tel. 0043/1/712 04 95-14, Fax 0043/1/712
04 96
e-mail: sabine.schmeller@kunsthauswien.com, verena.schrom@kunsthauswien.com
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Anlässlich der Ausstellung
AIDS HILFE WIEN
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