
Bettina Rheims par Serge
Bramly, Mai 2004, Paris
© Serge Bramly, Courtesy Galerie Jérôme de Noirmont
Karen Elson nue couronnée
de fleurs, Octobre 2000, Paris
© Bettina Rheims,Courtesy Galerie Jérôme de Noirmont

Sibyl Buck la joue écrasée
sur un lit, Janvier 1996, Paris
© Bettina Rheims,Courtesy Galerie Jérôme de Noirmont

Charlotte Rampling
Septembre 1995, Paris
© Bettina Rheims,Courtesy Galerie Jérôme de Noirmont
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BETTINA RHEIMS
EINE RETROSPEKTIVE
20. Jänner 2005– 24. April 2005, täglich 10.00 –
19.00 Uhr
Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit der Galerie Jérôme
de Noirmont, Paris, erstmals in Österreich eine retrospetkive
Ausstellung von Bettina Rheims präsentieren zu können.
Zu sehen sind 133 Werke, zusammengestellt aus den Serien: Animal,
Female Trouble, Modern Lovers, Chambre Close, Les Espionnes, Kim Harlow,
Les Aveugles, I.N.R.I., X'mas, Morceaux choisis, Pourquoi m'as-tu
abandonnée? und Shanghai.
Auf den ersten Blick wirken die Fotografien von Bettina Rheims glatt,
professionell und perfekt komponiert. Die Bilder sind hübsch.
Da die Künstlerin früher selbst im Glamour-Business tätig
war, ist ihr die verführerische Sprache der Medienbilder bestens
vertraut. Ihr Werk läßt sich ohne weiteres bewundern und
gleichzeitig als brillante Prominenten- und elegante Magazinfotografie
abtun. Doch es wäre falsch, sich voreilig auf solche Schlußfolgerungen
zu stürzen. Ihre schonungslose Auseinandersetzung mit dem Glamourbild
erfordert eine andere Art von Blick.
Bettina Rheims’ Hauptthema ist Glamour. Keine Sentimentalität,
keine Nostalgie, nicht einmal Schönheit (obwohl die ein nützliches
Element sein kann). Nichts als reiner Glamour, der nur wenig mit Ruhm
oder Prominenz zu tun hat, auch wenn in ihren inszenierten Fotografien
Claudia Schiffer, Kylie Minogue, Angelina Jolie und Madonna gelegentliche
Gastauftritte haben. Deren Bilder sind genauso lakonisch wie die der
namenlosen Versucherinnen, Verführerinnen, Stripperinnen, Verkäuferinnen
und Modelle in Strapsen oder Dessous. Aufreizende Akte, glamouröse
Transsexuelle, Halbakte im Boudoir in Posen fingierter Hemmungslosigkeit
sowie verrucht-unschuldige Mädchen mit perfekt glänzendem
Fleisch sind gleichermaßen in ihren fiktiven Portraits und Szenen
vertreten. Übertrieben rot bemalte Lippen und eine lässig
herabhängende Zigarette sind eindeutigere Elemente der Bildkonstruktion
als ein identifizierbarer Name: Das Wesentliche an diesen Bildern
besteht ja darin, daß sie ganz bewußt eine Illusion erzeugen
wollen, denn nichts anderes ist Glamour.
Katalog: Retrospective Bettina Rheims mit Texten von Serge Bramly,
Jean-Christophe Ammann, Berndt Arell und Kim Levin, Schirmer/Mosel
Verlag,
München 2004, Deutsch/Englisch, 30 x 24 cm, 160 Farbseiten.
Pressepräsentation: Mittwoch, 19. Jänner 2005 –
10.30 h
(nur mit Einladung!!)
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 19. Jänner 2005 –
19.00 h
Vermittlungsprogramm
zur Ausstellung
Für weiteres Informations- und Photomaterial kontaktieren Sie
bitte:
Sabine Schmeller, Verena Schrom
KunstHausWien Pressestelle: Tel. 0043/1/712 04 95-14, Fax 0043/1/712
04 96
e-mail: sabine.schmeller@kunsthauswien.com, verena.schrom@kunsthauswien.com
Unter der Schirmherrschaft S.E. des französischen Botschafters
in Österreich
EUROCITY,
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