Wolfgang Herzig
Voodoo-Zauber (Im Kabarett), 1968/69
Oil on canvas, 100 x 105 cm
© Wolfgang Herzig


Robert Zeppel-Sperl
Das Duell (Der Tierkampf), 1967
Kunstharztempera auf Papier,
104 x 79 cm
© Robert Zeppel-Sperl


Kurt Kocherscheidt:
Lob der Malerei, 1969
Öl auf Leinen
© Kurt Kocherscheidt


Martha Jungwirth:
Aktfigur, 1970
Mischtechnik auf Papier
© Marha Jungwirth


Franz Ringel:
Große sitzende Figur, 1971
Mischtechnik auf Holzfaserplatte
© Franz Ringel


Peter Pongratz:
Aufgeklappter Nilpferdquerschnitt, 1968
Mischtechnik auf Papier
© VBK 2002

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LOB DER MALEREI
Hauptwerke der Gruppe
"WIRKLICHKEITEN"

3. Oktober 2002 - 9. Februar 2003

WOLFGANG HERZIG MARTHA JUNGWIRTH
KURT KOCHERSCHEIDT FRANZ RINGEL
PETER PONGRATZ ROBERT ZEPPEL-SPERL


Die legendäre österreichische Künstlergruppe WIRKLICHKEITEN erstmals im KunstHausWien: Von 3. Oktober 2002 bis
9. Februar 2003 (täglich 10.00 – 19.00 Uhr) zeigen wir 120 Werke der Künstler aus den Jahren 1963 bis 1975.

Der Ausstellungstitel „Lob der Malerei“ ist gewählt nach einem Werk von Kurt Kocherscheidt.
(22.5.1940 - 13.11.1992)

Sechs Namen, sechs schwer verwechselbare Individualitäten, sechs voneinander ziemlich unabhängige Bild- und Vorstellungswelten. Man ist zwar miteinander gut befreundet, aber es ist eine Gruppe ohne ausgeklügeltes gemeinsames Konzept, ohne arrangierte gemeinsame Marschroute. Der Zufall hat sie zusammengeführt, beinahe zufällig ist der Name „Wirklichkeiten“ entstanden.
Als sie sich im schönen Mai 1968 in der Wiener Secession zum ersten Mal vorgestellt haben, wurden sie vom Wiener Kunstschriftsteller Alfred Schmeller launig mit Krokodilen verglichen. Mit Krokodilen, die in den wieder einmal urgemütlichen Karpfenteich des Lebens und Lebenlassens geschlüpft waren. Die von der Abstraktion waren ziemlich ins Ausgedinge geraten, dafür die Phantasten vom Dienst größer im Geschäft, Pop und Op noch nicht recht bis ins Ostösterreichische herumgesprochen (Modezüge kommen in Wien mit gehöriger Verspätung an).
Damals, Mai 1968, gab es in der Wiener Secession eine kunterbunte Abnormitätenschau, bunt und abnorm aus Überzeugung und Bestemm. Die Krokodile rissen ihre Mäuler auf, sperrangelweit und wunderschön. Mit dem Zähne- und Zungenherzeigen haben die Maler-Krokodile bis heute nicht aufgehört...

(Otto Breicha, Kurator der „Wirklichkeiten“-Ausstellungen 1968 und 1988)

Für weitere Information sowie für Photos kontaktieren Sie bitte
Sabine Schmeller, KunstHausWien Pressestelle
Tel.: 0043/1/712 04 95-14, Fax: 0043/1/712 04 96
e-mail: sabine.schmeller@kunsthauswien.com

DIE AUSSTELLUNG WIRD UNTERSTÜTZT VON:

AUSTRIAN AIRLINES, KURIER-CLUB, HILTON VIENNA, EUROCITY, YUMYUM COMMUNICATIONS,
MEDIART 01 VIDEOPRODUKTION

WOLFGANG HERZIG MARTHA JUNGWIRTH
KURT KOCHERSCHEIDT FRANZ RINGEL
PETER PONGRATZ ROBERT ZEPPEL-SPERL

Fotos: Gerry Zotter

 

VERMITTLUNGSPROGRAMM
Anlässlich der Ausstellung